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Imagefilm Kosten: Was du 2026 wirklich zahlst
Ein professioneller Imagefilm kostet zwischen 7.500 € (Einstieg) und 30.000 € und mehr (High-End). Die meisten KMU landen bei rund 15.000 €. Den Unterschied macht selten die Kamera – sondern wie viel gedacht wird, bevor sie läuft.
Von Benny Semmler, Geschäftsführer von Frischer Film · seit 2015 · 1.500+ Projekte · Zuletzt aktualisiert: 24.10.2026
Du googelst „Imagefilm Kosten“. Und kriegst Angebote von 2.990 € bis 25.000 €.
Faktor acht. Für dasselbe Wort.
Das ist kein Zufall und kein Betrug. Aber es ist auch keine Hilfe. Denn die Frage, die du eigentlich hast, beantwortet keiner: Was kostet ein Film, der seinen Job macht – und woran erkenne ich, dass ein Angebot zu billig ist, um ihn zu machen?
Wir produzieren von Hamburg St. Pauli aus in ganz Norddeutschland. Imagefilme für KMU, Konzerne und den öffentlichen Sektor. Hier sind die Zahlen, die sonst niemand hinschreibt.
Was kostet ein Imagefilm?
Drei Stufen. Das sind unsere realen Spannen, netto, Stand 2026.
| Stufe | Preis (netto) | Was drinsteckt | Typisch für |
|---|---|---|---|
| Einstieg | ab 7.500 € | 1 Drehtag, kleines Team, klares Konzept, ein fertiges Format | Erstes Unternehmensvideo, eine klare Botschaft |
| Mittelklasse | ~15.000 € | Konzeptphase, 1–2 Drehtage, mehrere Schnittfassungen, Social-Cutdowns | Die meisten KMU |
| High-End | ab 30.000 € | Mehrtägig, aufwändiges Konzept, Motion/KI-Hybrid, Kampagnen-Set | Marken mit Kampagnenanspruch |
Wichtig: Das ist keine Preisliste, von der du etwas „aussuchst“. Es ist eine Landkarte. Wo du landest, hängt an dem, was der Film leisten soll – nicht daran, was du gern ausgeben würdest.
Und ja: Es gibt Anbieter, die starten bei 3.000 €. Warum wir das nicht tun, steht weiter unten.
Was kostet ein Imagefilm in Hamburg, Rostock, Kiel, Bremen oder Hannover?
Überall gleich viel. Unsere drei Preisstufen gelten an allen Standorten: ab 7.500 € im Einstieg, rund 15.000 € in der Mittelklasse, ab 30.000 € im High-End – netto, Stand 2026.
Wir produzieren vom Hauptsitz in Hamburg St. Pauli aus und sind in ganz Norddeutschland unterwegs:
- Imagefilm Hamburg
- Imagefilm Rostock
- Imagefilm Kiel
- Imagefilm Lübeck
- Imagefilm Lüneburg
- Imagefilm Bremen
- Imagefilm Hannover
Warum schwanken die Preise so stark?
Weil „Imagefilm“ kein Produkt ist. Es ist ein Sammelbegriff.
Unter dem Wort steckt der 90-Sekunden-Clip vom Freelancer mit einer Kamera – und die mehrtägige Produktion mit Konzept, Team und mehreren Postproduktionsstufen. Beides heißt Imagefilm. Beide Preise sind echt.
Der Faktor acht zwischen billig und teuer misst vor allem eine Sache: wie viel Arbeit vor dem Dreh passiert.
Ein billiges Angebot spart genau dort. Es kommt, filmt, schneidet, liefert. Kein Konzept, keine Frage nach deinem Markt, keine Strategie. Das Ergebnis sieht oft sauber aus. Es macht nur keinen Unterschied.
Was treibt den Preis bei einem Imagefilm konkret?
Vier Hebel. In dieser Reihenfolge.
1. Vorproduktion und Konzept. Der Posten, den fast jeder Kunde unterschätzt. Hier wird entschieden, ob der Film eine Frage beantwortet oder nur hübsche Bilder produziert. Wer hier spart, spart am Einzigen, das später zählt.
2. Drehtage und Team. Ein Drehtag mit der Ein-Mann-Crew kostet einen Bruchteil von zwei Tagen mit Licht, Ton und Regie. Jeder Tag mehr ist Geld – und manchmal nötig, oft nicht.
3. Postproduktion. Schnitt, Color, Sound, Motion Graphics. Eine Schnittfassung oder fünf. Ein Format oder Versionen für Web, intern und Social (16:9, 9:16, 1:1).
4. Was nach der Lieferung passiert. Bekommst du die Datei und „viel Erfolg“? Oder bleibt jemand erreichbar, wenn in acht Monaten ein Logo getauscht oder eine Vertical-Version gebraucht wird? Das ist ein Preisfaktor, über den kaum jemand redet – und der den Unterschied macht, sobald der Film im echten Einsatz ist.
Heißt: Der Preis steigt nicht mit der Kamera. Er steigt mit dem Denken.
Lohnt sich ein Imagefilm für ein mittelständisches Unternehmen überhaupt?
Ehrliche Antwort: nicht immer.
Wir sagen Kunden im Erstgespräch öfter, als man denkt: Du brauchst eigentlich keinen Imagefilm. Du brauchst drei Recruiting-Clips. Oder erstmal gar kein Video, sondern eine klarere Botschaft.
Ein Imagefilm lohnt sich, wenn er einen wiederkehrenden Job hat. Nicht „einmal schön für die Website“, sondern: erklärt im Vertrieb, was Worte nicht schaffen. Zeigt im Recruiting, wie es bei euch wirklich ist. Trägt über Monate, nicht über eine Kampagnenwoche.
Wir sehen das bei unseren Kunden im laufenden Betrieb: Mit Nordbahn betreuen wir monatlichen Social-Content, mit Domino’s Pizza laufen bis zu zehn YouTube-Ads pro Monat. Im öffentlichen Sektor – von Stromnetz Hamburg bis zur Finanzbehörde Hamburg – geht es von Erklärfilm bis Imagefilm. Der gemeinsame Nenner: Das ist kein einmaliges Video. Das ist Material, das arbeitet.
Woran erkenne ich ein zu billiges Angebot?
Fünf Warnzeichen. Wenn zwei zutreffen: vorsichtig.
- Kein Konzept im Angebot. Es geht direkt um Drehtag und Schnitt. Die Frage „Was soll der Film bei wem auslösen?“ kommt nicht vor.
- Showreel statt Strategie. Das erste Gespräch dreht sich um die Anbieter selbst. 60 Folien über die, fünf über euch.
- Keine Aussage zu den Roh-Files. Wer dir nach Abnahme die Festplatte gibt und sich verabschiedet, hat keinen Plan für den zweiten Einsatz deines Films. (Bei uns liegen Roh-Files und Schnittprojekte 12 Monate auf eigenem Server in Deutschland – kostenlos abrufbar.)
- Kein Aftercare. Was kostet eine kleine Änderung in sechs Monaten? Wenn die Antwort „neues Angebot“ lautet, zahlst du den niedrigen Einstiegspreis später doppelt.
- Pauschalpreis ohne Rückfragen. Ein seriöses Angebot stellt erst Fragen, dann eine Zahl. Wer sofort einen Festpreis nennt, ohne dein Ziel zu kennen, verkauft ein Schema, kein Ergebnis.
Der teuerste Film ist nicht der für 30.000 €. Es ist der für 4.000 €, den am Ende keiner zu Ende schaut.
Was kannst du selbst tun, um den Preis zu senken?
Ohne dass der Film billig wirkt – geht das. An drei Stellen.
Klares Briefing. Je präziser du weißt, welche Frage der Film beantworten soll, desto kürzer die Konzeptphase. Das ist der größte Hebel, weil Vorproduktion der größte Posten ist.
Realistische Formatzahl. Brauchst du wirklich fünf Schnittfassungen zum Start? Oder eine starke – und der Rest kommt, wenn der Bedarf da ist?
Eigene Drehorte und Ansprechpartner. Wer am Drehtag organisiert ist, spart Drehzeit. Drehzeit ist der zweitgrößte Posten.
Wo du nicht sparen solltest: am Konzept. Das ist, als würdest du am Fundament sparen, weil man es später nicht sieht.
FAQ
Was kostet ein Imagefilm? Ein professioneller Imagefilm kostet ab 7.500 € (Einstieg, ein Drehtag), rund 15.000 € in der Mittelklasse und ab 30.000 € im High-End-Bereich. Der Preis hängt vor allem von Konzeptaufwand, Drehtagen und Postproduktion ab – nicht von der Technik allein.
Was kostet ein Imagefilm in Hamburg? Genauso viel wie an unseren anderen Standorten: ab 7.500 € netto im Einstieg, rund 15.000 € in der Mittelklasse und ab 30.000 € im High-End. Wir produzieren vom Hauptsitz in Hamburg St. Pauli aus – mit denselben Preisstufen in Rostock, Kiel, Lübeck, Lüneburg, Bremen und Hannover.
Was kostet ein Imagefilm für ein mittelständisches Unternehmen? Die meisten mittelständischen Unternehmen landen bei uns bei rund 15.000 € netto. Darin stecken eine Konzeptphase, ein bis zwei Drehtage, mehrere Schnittfassungen und Social-Cutdowns. Der Einstieg liegt bei 7.500 €, Kampagnen mit mehreren Drehtagen beginnen bei 30.000 €.
Warum ist ein Imagefilm teurer als ein Video vom Freelancer? Der Unterschied liegt selten in der Kamera, sondern in der Vorarbeit: Konzept, Strategie, mehrere Schnittfassungen und Betreuung nach der Lieferung. Ein billiges Video wird produziert. Ein Imagefilm wird vorher durchdacht – damit er im Vertrieb oder Recruiting tatsächlich etwas auslöst.
Wie lange dauert die Produktion eines Imagefilms? Von Briefing bis fertigem Film vergehen meist vier bis acht Wochen. Den größten Teil davon braucht nicht der Dreh, sondern die Vorproduktion: Konzept, Drehplan, Abstimmung. Der Dreh selbst dauert oft nur ein bis zwei Tage. Wer hier Tempo will, sollte ein klares Briefing mitbringen.
Lohnt sich ein Imagefilm für ein kleines Unternehmen? Nur, wenn er einen wiederkehrenden Job hat – im Vertrieb, im Recruiting oder im Social-Marketing. Ein Film fürs Archiv lohnt sich nie. Ein Film, der über Monate erklärt, überzeugt oder Bewerber bringt, schon. Im Zweifel lieber kein Imagefilm, sondern das Format, das den Job besser macht.
Woran erkenne ich ein unseriöses Billig-Angebot? An fehlendem Konzept, an einem Erstgespräch über den Anbieter statt über dich, an keiner Aussage zu Roh-Files und Aftercare – und an einem Festpreis ohne Rückfragen. Wer eine Zahl nennt, bevor er dein Ziel kennt, verkauft ein Schema. Kein Ergebnis.
Klartext zum Schluss
Die Preisspanne ist kein Chaos. Sie ist ein Filter. Unten landet, wer ein Video will. Oben, wer ein Ergebnis braucht. Unser Einstieg liegt bei 7.500 €, weil darunter das Konzept wegfällt – und ohne Konzept ist jeder Euro zu viel.
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