„Viele Videoproduktionen funktionieren schlank“

Welche Bewegtbildtrends gibt es gerade und wie profitieren auch kleine und mittelständische Unternehmer davon? Unser Frontmann Peter Zickermann stellte sich im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin „Hamburger Unternehmer“ den großen Fragen. 

Hier ein Ausschnitt des Interviews.

Auf Ihrer Webseite geben Sie unter dem Begriff Vision an, „preiswerte und professionelle Videos für Straßenläden bis zum großen Unternehmen zu erstellen“. Wie gelingt das?
Genau diese Frage haben wir uns vor knapp drei Jahren, als wir Frischer Film gegründet haben, auch rauf und runter gestellt. Dann haben wir uns den Markt der Videoanbieter sehr genau angeschaut und gesehen, dass vornehmlich zwei große Kategorien agieren: Die Branchenriesen, die tolle Werbefilme mit einem hohen Budget- und Produktionsaufwand erstellen. Und einzelne Kameramänner, die die restlichen Zwergenaufgaben erledigen. Dazwischen haben wir keine echte Alternative für den Mittelstand gesehen.

Was genau machen Sie anders?
Nicht jedes Projekt benötigt ein zehnköpfiges Drehteam, zwei Lkws und eine Kamera, die den Wert eines Neuwagens hat. Es geht schlanker. Allein die Technik für einen 1A-Imagefilm passt heute bisweilen in einen Rucksack oder in einen Kofferraum. Deshalb sagen wir: Früher konnten sich nur DAX-Konzerne Imagefilme leisten. Mit uns bekommt jedes mittelständische Unternehmen brillante Bilder.

Auch die Einbindung von Bewegtbild in Onlineshops nimmt stark zu. Wie verändert die bewegte Darstellung von Produkten den Online-Markt?
Enorm. Die Möglichkeit, das Produkt mit einem Video erlebbar zu machen, ist viel höher als mit einem Foto. Viele Onlinehändler und speziell die großen Marken, haben das längst verstanden und setzen in ihren Shops schon seit längerem schöne Produktvideos für ihr komplettes Sortiment ein. Ein Gamechanger steht aber noch aus. Und zwar gibt Amazon bald jedem Händler die Möglichkeit, neben Produktfotos auch Produktvideos hochzuladen.

Schöne Produkt- oder Unternehmensfilme bieten sich nicht nur an, um Image zu transportieren. Auch bei der Suche nach passendem Personal setzen immer mehr Unternehmen auf Videos. Wie sehen Sie diesen Trend und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Da sprechen Sie tatsächlich einen anderen großen Trend an, den auch wir beobachten. In den USA ist das Recruiting via Video etabliert. Fachkräfte stellen sich bei Unternehmen mit einem kurzen Bewerbervideo vor. Zwei, drei Minuten sind diese Videos meistens lang und beide Seite profitieren enorm. In Deutschland sind es vor allem die Unternehmen selbst, die oft nach jungen Mitarbeitern in den sozialen Netzwerken Ausschau halten und Recruitingfilme produzieren lassen. Eine der populärsten und erfolgreichsten Employer-Branding-Kampagnen der letzten Jahre hat sicherlich die Bundeswehr vor Jahren erstellt, als sie sich auch als IT-Arbeitgeber im Netz einen Namen gemacht hat. Für uns ist der Recruitingfilm mittlerweile zu einem der meistangefragten Formate aufgestiegen. In unserem Team sind diese Projekte immer besonders beliebt, weil der Recruitingfilm handfeste Inhalte und Mehrwerte transportiert. Schließlich sollen Azubis oder Young Professionals vom Unternehmen erfahren, welche Schätze der Arbeitgeber für sie parat hat.

Das komplette Interview lesen / Ausgabe 01/2018, ab Seite 36

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